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Responsible Care im Chemiehandel

Der Chemiehandel handelt verantwortlich

Responsible Care im Chemiehandel

Handel im sicheren Hafen. Dieser Leitgedanke gilt besonders für den Chemiehandel. Denn bei unsachgemäßem Umgang mit hochsensiblen und zum Teil auch gefährlichen Substanzen können schnell Menschen und Umwelt zu Schaden kommen. Um dies zu verhindern wurden und werden von staatlichen und auch europäischen Behörden Gesetze und Verordnungen erlassen. So auch die REACH-Verordnung*, die als umfassendste umweltpolitische Regelung in der EU 2007 in Kraft trat.

Aus eigener Initiative Vorsorge treffen

Aus gesamtgesellschaftlicher Verantwortung und auch als Schutz für das eigene Unternehmen legt sich der Chemiehandel außerdem seit vielen Jahren selbst Verhaltensmaßregeln auf.

  • Auf nationaler Ebene besteht für den Verband Chemiehandel (VCH) die Verantwortung von Unternehmen darin, die Folgen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit für die Gesellschaft und künftige Generationen laufend zu überprüfen und die daraus entstandenen Erkenntnisse nachhaltig zu berücksichtigen.
  • International orientieren sich Unternehmen an der weltweiten Initiative "Responsible Care" (verantwortliches Handeln). Ein wesentliches Kennzeichen von Responsible Care (RC) ist das stete Bestreben eines Unternehmens nach Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit, Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz - und zwar auch unabhängig von gesetzlichen Vorgaben.

Kommunikation mit allen Akteuren

Das Einhalten von gesetzlichen und auch freiwillig auferlegten Regeln ist das eine, das andere ist die Vermittlung gewählter Grundsätze - innerbetrieblich wie auch zu Kunden und Lieferanten. Denn nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann daraus die gemeinsame Produktverantwortung erwachsen.

Verantwortung in allen Bereichen

Der Chemiehandel nimmt aus Eigenverantwortung vielfältige Bereiche und Maßnahmen in sein Responsible Care Programm auf:

  • Produktverantwortung
  • Anlagesicherheit
  • Gefahrenabwehr
  • Arbeitssicherheit
  • Umweltschutz
  • Transportsicherheit

Unfallvermeidung durch Mitarbeiterschulung

Der Mensch steht im Zentrum. Daher ist es sehr erfreulich, dass kontinuierliche und konsequente Mitarbeiterschulung viele positive Effekte zeitigen:

  • Steigerung der Transport- und Anlagensicherheit
  • Steigerung der Arbeitssicherheit (So standen laut einer VCH-Studie im Jahre 2011 von 140 gemeldeten Unfällen lediglich 20 in einem chemiespezifischen Zusammenhang**)
  • Schonung der Ressourcen, daraus resultierend eine nachhaltige und zukunftsträchtige Entwicklung der Gesellschaft

Audits zu allen Aktivitäten

Der Verband Chemiehandel sah bei Responsible Care von Beginn an eine Überwachung durch externe Sachverständige vor. In Betrieben werden in Audits die betriebliche Situation mit den Voraussetzungen von RC auf der Grundlage der jährlich fortgeschriebenen "Dreijahresplänen" abgeglichen:

  • externe, unabhängige Prüfer beurteilen das Unternehmen
  • nach einem Punktsystem wird ein umfangreicher Fragenkatalog aus den Bereichen Entsorgung, Lagerung, Arbeitsschutz, Industrieunfallvorsorge, Umweltorganisation u. a. bewertet
  • Assessierungen nach SQAS/ESAD werden anerkannt

Das Zertifikat gilt drei Jahre

Nach erfolgreichem Audit erhält der Betrieb vom VCH das Zertifikat "Responsible Care" verliehen. Drei Jahre lang darf das Zertifikat verwendet werden, z. B. auf dem Briefpapier und für die Firmenwerbung. Danach muss bei einem Kontrollaudit die Zertifizierung erneuert werden.

Responsible Care mit AJA Registrars

AJA Registrars verfügt über eine ausgezeichnete Expertise und viel Erfahrung in Bezug auf Responsible Care im Chemiehandel. Wir übernehmen Aufgaben als Auditor und werden auch als unabhängige Prüfer bestellt. Sprechen Sie uns bitte an!

*    REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation und Restriction of Chemicals
**  VCH Responsible Care - Jahresbericht; Zahlen und Fakten für 2011

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